Ich arbeite eng am Vorbild Alexanders, sowohl was das  unmittelbare Vermitteln der Erfahrung betrifft als auch die Anleitung zur Selbssteuerung (angepasst an den heutigen Wissensstand), ergänzt durch eine durchdachte und erprobte Anleitung zur Selbsthilfe.

Über die Jahre habe ich eine präzise Arbeitsreihenfolge entwickelt, die dem immer gleichen überindividuellen Ziel verpflichtet ist und gleichzeitig dem individuellen Weg des einzelnen Menschen angepasst ist.

Die Grundthemen sind Stehen, Sitzen, Gehen, Tun mit den Händen und Lautgebung (Sprechen, Singen), und darauf aufbauend Tätigkeiten nach Bedarf.

Es ist nicht voraussagbar, wie schnell sich dauerhafte Resultate einstellen. In der Regel können erste Veränderungen schnell erzielt bzw. die Möglichkeiten, die die Arbeit bietet, deutlich erlebbar gemacht werden. Insgesamt hängt der Erfolg - wie bei allem Lernen des Menschen - von den gegebenen Umständen und vor allem der Konstellation von Schüler und Lehrer und der Zusammenarbeit beider ab.

 

Ein Stolperstein bei der Anwendung der AlexanderTechnik ist zu erwähnen:

Zwei wichtige Elemente sind die 'Primärkontrolle' (der reflektorische Aufspannungsvorgang als Grundlage für die optimale Koordination von gleichzeitig erfolgenden Handlungen wie z.B. Stabilität, Gleichgewicht, Gehen und Sprechen) und die 'Direktiven' (mentale Anweisungen zum Selbstgebrauch). Oft begegnet man in der Literatur über die AlexanderTechnik Bildern mit Pfeilen, die die Anweisungen für die Primärkontrolle (Kurzform: 'Kopf nach vorne und oben, Rücken länger und weiter') veranschaulichen und zu ihrer Visualisierung anregen sollen. Nun: Die Primärkontrolle ist ein reflektorischer Vorgang und kann nicht durch Gedankenarbeit (Direktiven) ausgelöst ('gemacht') werden. Visualisierungen bewirken etwas, in diesem Falle aber bewirken sie letztlich ein Steif-werden des Menschen und verhindern sogar, dass die Primärkontrolle natürlich funktioniert. - Ich biete eine Arbeitsweise an, die dieser Problematik Rechnung trägt.