Abgesehen davon dass es einen Riesenspass macht: Der Tango argentino ist ein ideales Spielfeld für die Anwendung der Alexander-Technik.

Grundlage des Tango ist das eigene Gehen als Voraussetzung für das Gehen als Paar. Mit zunehmender Erfahrung kommen alle Tangotänzer darauf, dass die Qualität ihres Gehens für ihr Tanzen entscheidend ist und diese wiederum von ihrer Achtsamkeit - für sich selbst, das gegenüber und die anderen Tanzenden - abhängt. Und wie keine andere Arbeitsform ist die Alexander-Technik geeignet, diese Ziele zu erreichen, denn die Alexander-Technik zielt darauf ab, den jeweiligen Moment bewusst zu steuern statt auf vorangegangene Übungen zu vertrauen.

Kernpunkte meiner Einstellung sind:

  • Tango-Tanzen ist 'Gehen in Umarmung zu Musik in Gemeinschaft'
  • Die Musik, die zu diesem Tanz am besten passt ist der Tango der 1930er bis 1950er Jahre - neuerer Tango (wie Nuevo Tango) hat in der Regel einen anderen Gestus und bereitet den Boden für das spezielle Tango-Feeling nicht.
  • Ziel des Unterrichts ist die vergnügliche und gemeinschaftsverträgliche Teilnahme an traditionellen Milongas
  • dafür ist kleinräumiges Tanzen gefordert, nicht aber die Formen des Bühnentanzes (weil schlicht nicht genug Platz vorhanden ist)
  • Gefördert wird das Improvisieren zur Musik statt das Abarbeiten  von Figuren
  • Die Bewegungen sollen nicht 'gemacht' werden, sondern aus der Verschiebung der Schwerpunkte harmonisch entstehen
  • Kopf und Schulter bewegen sich auf einfachen Linien; der Rest des Körpers bewegt sich so, wie die Situation es erfordert

 


Hier ist die Homepage von Christian Tobler und Monika Diaz, einem von mir sehr geschätzten kompetenten Tango-Paar (DJ und Workshops)